Edgar Reitz

geb. 01. November 1932 in Morbach

„Wir haben uns diesmal verabreden können mit Edgar Reitz. Er ist uns bekannt geworden durch seinen Film ‚Mahlzeiten‘ – der Film ‚Mahlzeiten‘, der nun viele Wochen in vielen Kinos der deutschen Bundesrepublik, Österreichs, der Schweiz gelaufen ist. “ (aus: 00'05)

00:00
47:41

INTERVIEW

Herkunft und Prägungen

00'00
Einstieg Troschke u.a. über den Film „Mahlzeiten“
00'29
Ursprünglicher Berufswunsch: Ingenieur
01'58
Zum Aufwachsen in der Region Trier; Prägung durch die Nachkriegszeit; Lernen mit US-amerikanischen Schulbüchern; „Weißer Jahrgang“ (kein Militärdienst); Interesse für Philosophie
05'27
Über Leitbilder, Fatalismus, und die Bundesrepublik
08'05
Politik und politisches Bewusstsein

Trier „Mahlzeiten“ Regie Bildungspolitik Nachkriegszeit Film Politik Bundesrepublik Deutschland (BRD) Philosophie

Wege zum Film

09'15
Abitur 1952; Studium in München
12'16
Über Schauspielerei und die Arbeit als Regisseur; Hörspiele; über den Film
15'07
Tätigkeit als Kameramann und Kameraassistent

Hörspiel Regie Film München Schauspielerei

Arbeit als Regisseur und über den jungen deutschen Film

18'08
Der Weg vom Kameramann zum großen Spielfilmerfolg „Mahlzeiten“; Film über Yucatan; die Oberhausener Gruppe (Oberhausener Manifest 1962); Abteilungsleiter bei Inselfilm; Auszeichnung für den Film „Geschwindigkeit“
24'58
Gründung des Instituts für Filmgestaltung mit Alexander Kluge; über das Filmförderungsgesetz; über den Film als Ausdrucksmittel; über die Studierenden an der Filmhochschule Ulm und den deutschen Film; Prognosen für die Zukunft; über Volker Schlöndorff

Oberhausener Manifest 1962 Film Alexander Kluge Volker Schlöndorff Filmförderungsgesetz (FFG) Kulturpolitik „Yucatan“ „Mahlzeiten“ Insel-Film GmbH & Co. „Geschwindigkeit. Kino eins“ Bundesfilmpreis Ulm Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG Ulm)

Zukunftsprojekt neues Produktionsverfahren

41'42
Entwicklung eines neuen Produktionsverfahrens gemeinsam mit Ula Stöckl
46'34
Film als „Lebensinhalt“

Film Ula Stöckl