Egon Eiermann

geb. 29. September 1904 in Neuendorf; gest. 19. Juli 1970 in Baden-Baden

Beruf: Architekt
GND-Nummer: 118688332

„Wir haben uns mit einem jener Architekten unserer Zeit zum Gespräch getroffen, der mit gleichem Erfolg und mit internationaler Anerkennung Kirchen, Wohnhäuser, Verwaltungsbauten und Fabriken gebaut hat.“ (aus: 02'00)

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INTERVIEW

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Einstieg Troschke: Moderne Architektur, Kurzbiografie Eiermann, Beschreibung des Wohnhauses in Baden-Baden

Architektur Baden-Baden

Architektur heute

05'05
Über den Mangel an öffentlicher Anerkennung für Architekten
06'50
Über die Einzigartigkeit der derzeitigen undStilepoche und Kontinuitäten in der Architektur
08'56
Problem Abbruch des Hauses; Plädoyer für demontierbare Baumaterialien
12'02
Über die Vergänglichkeit von Materialien, Gebäuden etc.
13'11
Carpe Diem. Gedanken
13'33
Über die Distanz zu älteren Entwürfen
16'11
Über das Schwinden des Selbstbewusstseins und die sich steigernde (Selbst-)Kritik im Alter

Architektur

Jugend und Ausbildung

17'54
Leben in den „Goldenen Zwanziger Jahren“: hatte nicht viel Geld, war aber trotzdem glücklich; Begegnung mit Friedrich Wilhelm Murnau; Engagement bei der UFA
23'25
Zeichnungen: Naturtalent; Linkshänder; große Präzision
26'56
Wege zur Architektur: zeichnete als Kind Schiffe; Vater als Maschinenbauzeichner und fleißiger Mann war Vorbild
30'20
Wichtige Wegbegleiter/Mentoren: nach wie vor Eltern; Lehrer an der Schule und TU Berlin (Hans Pölzig)
35'12
Viele Bautätigkeiten während des Studiums; ging nach dem Krieg nach Karlsruhe
36'15
NS-Zeit: war zeitweise auch mit Albert Speer befreundet („wir junge Leute konnten den Hitlerstil nicht mitmachen“); Konzentration auf Industriebauten

Hans Pölzig Berlin Albert Speer Nachkriegszeit Karlsruhe Friedrich Wilhelm Murnau UFA Technische Universität Berlin Architektur Nationalsozialismus

Referenzobjekte

38'40
Selbsteinschätzung seiner Leistungen
39'40
Kritik an der Bezeichnung „Stararchitekt“: Errungenschaften sind Produkte der Zusammenarbeit und des Zufalls
43'50
Entstehungsgeschichte der Gedächtniskirche in Berlin: schwierige Aufgabe
45'53
Botschaftsgebäude in Washington: schmales, abfallendes Grundstück
47'57
Über die Zukunft von Großraumbüros: wirtschaftliche Vorteile und soziale Aspekte; nicht für jede Profession geeignet

Architektur Deutsche Botschaft Washington Berlin Gedächtniskirche Washington, D.C.

Alltag und Architektur von morgen

52'45
Heutiges berufliches Leben: Tätigkeit an der TU Karlsruhe; wenig Freizeit, ist praktisch kaum zu Hause
55'14
Über die Zukunft: sieht eine gewisse Sinnlosigkeit bei der Erkundung des Weltalls, plädiert für stärkere Fokussierung des Hier und Jetzt
57'24
Über die Architektur von morgen und die Vorstellung von der Idealstadt

Karlsruhe Technische Universität Karlsruhe