Heidemarie Hatheyer

geb. 08. April 1919 in Villach; gest. 11. Mai 1990 in Zollikon (Schweiz)

Beruf: Schauspielerin
GND-Nummer: 119010895

„Heidemarie Hatheyer ist kaum 20 als der zweite große Weltkrieg beginnt. Dennoch: als Bühnen- und Filmschauspielerin hat sie schnell Erfolg, genießt zu Recht den jungen Ruhm. Denn sie ist nicht allein vom Glück begünstigt, sondern mehr als nur ‚talentiert‘ und vor allem fleißig.“ (aus: 02'50)

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47:05

ERSTES INTERVIEW

Entstanden: in Überlingen am Bodensee

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Einstieg Troschke
04'37
Über Sinnsprüche und Lebensmotti

Jugend in Wien und Förderung durch Otto Falckenberg

08'01
Eltern: gutbürgerliches Milieu (Kaufleute); Insolvenz des Elternhauses Anfang der 1930er Jahre; Trennung der Eltern; Internatsbesuch in Wien
11'51
Zur Wirtschaftskrise in Österreich; der Weg zur Schauspielerin; Zusammenarbeit mit Zarah Leander und Otto Falckenberg
24'43
1938/39 bei den Münchner Kammerspielen: Zusammenarbeit mit Gusti Wolf, O. E. Hasse, Friedrich Domin, Horst Caspar

O. E. Hasse Schauspielerei Österreich Wien Zarah Leander Otto Falckenberg Münchner Kammerspiele Gusti Wolf Friedrich Domin Horst Caspar Theater München

Filmschauspielerin in der Zeit des Nationalsozialismus

29'45
Vertrag mit der Tobis; über die Rolle in „Die Geierwally“ von Hans Steinhoff; Lob auf Otto Falckenberg
34'49
Beginn des Zweiten Weltkriegs
36'08
Mitarbeit am NS-Propagandafilm „Ich klage an“ von Wolfgang Liebeneiner zusammen mit Paul Hartmann und Mathias Wieman; Goebbels angeblicher Einfluss auf diesen Film; Verfolgung von Behinderten und Psychiatriepatienten im Nationalsozialismus Menschen; zur Autobiographie von Shirley MacLaine und die Kehrseiten des Ruhms
40'22
Über den Erfolg, die Familie in München und den Kontakt zu ihren Kindern; das Scheitern der Ehe mit Wilfried Feldhütter

„Ich klage an“ Film Schauspielerei NS-Propaganda Zweiter Weltkrieg Hans Steinhoff Otto Falckenberg Luis Trenker München Shirley MacLaine Paul Hartmann Mathias Wieman München Wilfried Feldhütter Tobis Verfolgung Joseph Goebbels Nationalsozialismus Wolfgang Liebeneiner

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45:07

ZWEITES INTERVIEW

00'00
Einstieg Troschke: Kurzbiografie und Zusammenfassung des ersten Interviews

Begegnungen mit NS-Funktionären

03'49
Kriegsende in Berlin
05'43
Kontakt zu NS-Größen: Adolf Hitler, Hermann Göring; zum Verhältnis von Gustaf Gründgens und Hermann Göring; über Paul Henckels und Theo Lingen; Erinnerungen an einen Besuch bei Göring in Carinhall
12'09
Erinnerungen an Besuch bei Goebbels
14'32
Zur Wirkung von Goebbels Rhetorik
16'22
Keine persönliche Begegnung mit Adolf Hitler

NS-Propaganda Schauspielerei Filmbranche Adolf Hitler NS-Kulturpolitik Nationalsozialismus Carinhall Theo Lingen Paul Henckels Gustaf Gründgens Hermann Göring Joseph Goebbels Berlin Zweiter Weltkrieg

Lebensfragen und Zeitkritik

18'04
Noch einmal zum Film „Ich klage an“: über Euthanasie und Sterbehilfe
21'58
Über Schwangerschaftsabbruch
24'47
Kritik an der Avantgarde und den zeitgenössischen Theatermachern

„Ich klage an“ Film Avantgarde Theater Wolfgang Liebeneiner Schauspielerei

Einstellung zu Männern, ihrem Beruf und Glück

27'18
1952 Hochzeit mit Curt Riess; zum Leben in der Schweiz; über die Schauspielerei und die Gefahr der Überheblichkeit; zu Werner Krauß
34'47
Über das Glück
38'36
Über Ängste und Gedanken an den Tod

Schauspielerei Werner Krauß Curt Riess Schweiz