Heinz Reincke

geb. 28. Mai 1925 in Kiel; gest. 13. Juli 2011 in Purkersdorf bei Wien

Berufe: Schauspieler, Musiker, Sprecher
GND-Nummer: 116415959

„Heinz Reincke, der lange Jahre am Burgtheater in Wien tätig gewesen ist, natürlich in vielen anderen Theatern auch [...]. Und dann zur Überraschung der Fachwelt und seiner Freunde unter den Theatergängern in Wien: Als er das 60. Lebensjahr vollendet hatte – das war am 28. Mai 1985 – [...] sagte: ‚Schluss, ich hau' ab. Ich hab keine Lust mehr. Ich nehme Abschied, gehe vorzeitig in Pension‘.“ (aus: 00'07)

00:00
54:56

INTERVIEW

Entstanden: 1988 in München

Kindheit in Kiel

00'00
Einstieg Troschke
00'16
Einstiegsfrage zum Ruhestand
01'19
Österreichische Staatsbürgerschaft seit 1970 (doppelte Staatsbürgerschaft)
02'03
Frühe Kindheit: Erinnerungen an hohe Arbeitslosigkeit und über die Schulzeit
04'17
Aufwachsen in Kiel und norddeutsche Prägung

Österreich Schauspielerei Theater Kiel

Werdegang in den 1930er Jahren

05'13
Kiel zur Zeit des Machtwechsels 1933; Mitgliedschaft in der Hitlerjugend (wurde unehrenhaft entlassen); als Leutnant im Zweiten Weltkrieg; Lehrling bei der Handelskammer; Berufswunsch Schauspieler gegen den Widerstand des Vaters
11'33
Frühes Interesse für das Theater; erste Rollen im Schultheater der Volksschule in Kiel mit; Zweiter Weltkrieg; Eignungsprüfung in Kiel
16'26
Über Religion
17'19
Über Lampenfieber und das Wiener Burgtheater

Kiel Wien Hitlerjugend Schauspielerei Wehrmacht Industrie- und Handelskammer Kiel Religion Burgtheater Wien Militärdienst Theater Nationalsozialismus Zweiter Weltkrieg

Zweiter Weltkrieg und Kriegsgefangenschaft

19'20
Ab dem 1. Mai 1942 Berufsschauspieler in Minsk; Alkoholismus
21'40
Erinnerung an Judenverfolgung; Besuch des Konzentrationslagers Nordhausen nach dem Zweiten Weltkrieg
23'36
Schauspiel in Minsk; Leutnant der Reserve bei der Wehrmacht; Kriegsgefangenschaft in Bad Kreuznach (Rheinwiesenlager); schwierige Lebensbedingungen
29'18
Über den Zweiten Weltkrieg
32'23
Theaterarbeit nicht für Kritiker, sondern für das Publikum

Konzentrationslager Schauspielerei Theater Holocaust Verfolgung Judentum KZ Mittelbau-Dora Wehrmacht Bad Kreuznach Kriegsgefangenschaft Minsk Antisemitismus Zweiter Weltkrieg

Generationskonflikt bei Schauspielern

37'04
Über Gustaf Gründgens; Vorbilder: Werner Krauß, Erich Ponto u.a.; Regisseure im Fokus der Aufmerksamkeit; Veränderungen des deutschen Theaters durch die Zerstörung Berlins und Tod den von Gründgens
40'06
Die Bedeutung Wiens für das Theater
43'31
Freundschaft mit Freund Klaus Behrendt; über Nachwuchsschauspieler und die Serie „Die Schwarzwaldklinik“
44'45
Über das Stück „Der Hausmeister“ und über die Schauspielerei
47'02
Dilettantismus im Fernsehen

Gustaf Gründgens Theater Regie „Der Hausmeister“ Klaus Behrendt Harold Pinter Wien Berlin Erich Ponto „Die Schwarzwaldklinik“ Schauspielerei Werner Krauß TV

Sorgen und Lebenseinstellung

49'00
Über Gesundheit, die Angst um die Eltern und vor dem Sterben; über Erich Ponto und die Karriere
52'46
Zu dem Glauben an die Reinkarnation und O. W. Fischer
54'12
Seine Maxime; Werner Krauß

Erich Ponto Werner Krauß O. W. Fischer