Isa Vermehren

geb. 21. April 1918 in Lübeck; gest. 15. Juli 2009 in Bonn

„Isa Vermehren war kaum 15 Jahre alt und jüngstes Mitglied im Ensemble der legendären Berliner ‚Katakombe‘. Ihre Partner waren unter anderem Werner Finck, Günther Lüders und Rudolf Platte. Jahrzehnte später kennt man sie in Hamburg als ‚Mutter Vermehren‘. Sie ist Oberstudiendirektorin und Leiterin der Sophie-Barat-Schule: Das ist ein Hamburger Mädchengymnasium, getragen vom katholischen Frauenorden ‚Sacré-Cœur‘.“ (aus: 00'18)

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INTERVIEW

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Einstieg Troschke

Berlin Kabarett Gesellschaft vom Heiligen Herzen Jesu (Sacré-Cœur) Katholizismus Sophie-Barat-Schule Hamburg Hamburg Rudolf Platte Günther Lüders Werner Finck Schauspielerei Theater „Die Katakombe“

Kindheit in Lübeck, Kabarett in Berlin

04'55
Zu den für sie prägendsten Erfahrungen
06'03
Prägungen durch ihr Elternhaus: NS-Gegner; in Lübeck aufgewachsen, nach 1933 nach Berlin gegangen
08'25
In Berlin bei „Die Katakombe“ (Kabarett) mit Werner Finck, sang dort Lieder, 1935 geschlossen; lebte zeitweise in Schwerin
10'07
Wollte ursprünglich Medizin studieren, 1938 konvertierte sie; zum Reisen

Religion Musik Kabarett Widerstand Nationalsozialismus „Die Katakombe“ Werner Finck Schwerin Religion Berlin Lübeck

Haft im KZ Ravensbrück

12'59
Grund für die Verhaftung: Bruder war junger Diplomat und wechselte zur britischen Seite, BBC berichtete darüber
15'37
Verhaftung 1944 in Ravensbrück; zur Lagerhaft, Kategorien der Häftlinge, Lageralltag
28'18
Zu den Erfahrungen im Lager
36'41
Zum Ende der Haftzeit: erst nach Potsdam, dann nach Buchenwald, dann nach Dachau; dann Südtirol
38'55
Bewältigung dieser Zeit auch durch das Schreiben eines Buches

British Broadcasting Corporation (BBC) KZ Ravensbrück Potsdam Schriftstellerei KZ Buchenwald Holocaust Haft Lagerhaft Konzentrationslager Schriftstellerei US-Army Südtirol KZ Dachau Zweiter Weltkrieg

Ordensschwester und Schulleiterin

40'57
Zum Motiv für den Eintritt in den Orden; 1951 in den Orden Sacre Coeur aufgenommen
45'56
Grund für den Beitritt in eine geschlechtsspezifische Gemeinschaft
49'07
Heute Oberstudiendirektorin der Sophie-Barat-Schule in Hamburg; über Vorteile der getrennten Erziehung
50'48
Über Diskussionen in der Schule
51'54
Über die Serie „Holocaust“, auch an ihrer Schule diskutiert

Gesellschaft vom Heiligen Herzen Jesu (Sacré-Cœur) Holocaust TV Bildungswesen Pädagogik „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ Sophie-Barat-Schule Hamburg Hamburg Religion

Weltsicht und Lebenseinstellung

54'07
Über ihre Lebenseinstellung
56'28
Über ihren Glauben

Katholizismus Religion