Käthe Haack

geb. 11. August 1897 in Berlin; gest. 05. Mai 1986 in Berlin

Beruf: Schauspielerin
GND-Nummer: 118543997

„Seit mehr als 60 Jahren steht sie nun schon im Rampenlicht – im Stummfilm, auf zahllosen Bühnen und in mehr als 200 Produktionen der Tonfilmzeit.“ (aus: 01'38)

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INTERVIEW

Entstanden: 1974 in Berlin

00'00
Einstieg Troschke
02'48
Rezitation des Gedichts „Überlass es der Zeit“ von Theodor Fontane
03'52
Über die Liebe zur Mark Brandenburg
04'29
EINSPIELER Käthe Hack als Daja in Lessings „Nathan der Weise“

„Nathan der Weise“ Gotthold Ephraim Lessing Hörspiel Karl-Heinz Stroux Schauspielerei Ernst Deutsch Lyrik Theodor Fontane „Überlass es der Zeit“ Mark Brandenburg

Wege zum Theater und Selbstdisziplin

08'17
Bekanntschaft als Komödienschauspielerin; über das Boulevardtheater
10'27
Ehemann Heinrich Schroth; über die Fertigkeit mithilfe von Humor dem schweres Leben zu begegnen; über die Liebe zur Literatur (Dostojewski, Gogol, Gontscharow etc.)
12'47
Über das Altwerden
13'20
1910er Jahre: mit 16 Jahren bereits auf der Bühne; Tod der Mutter
16'29
Nachricht vom Tod der Mutter während eines Auftritts in Carl Zuckmayers „Der fröhliche Weinberg“
18'05
Über die Bewältigung der Tode ihres Mannes und ihrer Mutter

Iwan Alexandrowitsch Gontscharow Theater Literatur Fjodor Michailowitsch Dostojewski Berlin Nikolai Wassiljewitsch Gogol Boulevardtheater Schauspielerei Heinrich Schroth „Der fröhliche Weinberg“ Carl Zuckmayer

Erster Weltkrieg, 1920er Jahre, NS-Herrschaft

19'47
Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg; Heirat 1918
23'14
Über Heinrich Schroth: lebensbejahend, leidenschaftlicher Kartenspieler, Freund von Erich Kästner, starb 1945, Lebemann
26'19
Über die „Goldenen Zwanziger Jahre“ in Berlin; Bekanntschaften u. a. mit Hugo von Lustig, Weininger, Gabattis, Theodor Wolff, Betty Stern, Asta Nielsen
29'16
Über die angespannte soziale Lage; Kontakt zu Theodor Wolfs, den Chefredakteur des Berliner Tageblatts
30'08
Kontakt mit NS-Größen; Begegnung mit Hitler
32'45
Über die Zusammenarbeit mit Gustaf Gründgens am Preussischen Staatstheater; Erinnerung an Görings Wertschätzung für Gründgens und das Arbeitsverbot und die Emigration von Lucie Mannheim
35'41
Tochter (Hannelore) wurde ebenfalls Schauspielerin
37'49
Rezitiert „Maskenball im Hochgebirge“ von Erich Kästner

Verfolgung Erster Weltkrieg Heinrich Schroth Erich Kästner Weimarer Republik Hugo von Lustig Berlin Theodor Wolff Betty Stern Asta Nielsen Berliner Tageblatt (BT) Nationalsozialismus Adolf Hitler Gustaf Gründgens Hermann Göring Schauspielerei Theater Staatstheater am Gendarmenmarkt (Schauspielhaus Berlin) Antisemitismus Arbeitsverbot Emigration Exil Lucie Mannheim Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP) Hannelore Schroth Lyrik „Maskenball im Hochgebirge“

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

40'48
Zweiter Weltkrieg in Berlin
41'58
Filmographie umfasst über 200 Filme, darunter u.a. die DEFA-Produktion „Der Polizeibericht meldet“, „Das Konzert“, „Meine vier Jungens“, „Der Lord von Barmbeck“; Zusammenarbeit u.a. mit Maximilian Schell, Paul Otto, Gustl Fröhlich, Hermann Bahr, Hermann Speelmanns, Ottokar Runze; über die Festanstellung bei der Tobis
44'03
Eindrücke des Kriegsendes: Tod des Ehemanns Januar 1945, Erleichterung („wir durften ja alles wieder“)
46'33
Enteignung des Hauses in Glienicke etwa 2 Jahre nach dem Krieg (gehörte dann der DDR)
48'44
Berlin vor und nach dem Krieg
51'17
Aktuelle Theater-Engagements
51'58
Freunde und Weggefährten: Erich Kästner, Curt Goetz, Hubert von Meyernick, Agnes Windeck, Friedel Schuster, Ruth Hausmeister, Paula Wessely, Helene Thimig, Lil Dagover

Maximilian Schell Günther Rittau „Der Lord von Barmbeck“ Ottokar Runze Curt Goetz Erich Kästner Theater Tobis Hermann Maria Louise Speelmans Paula Wessely Ruth Hausmeister Friedel Schuster Agnes Windeck Hubert von Meyerinck „Meine vier Jungens“ „Das Konzert“ Paul Verhoeven Hermann Bahr Gustav Friedrich Fröhlich Paul Otto Zweiter Weltkrieg Berlin Schauspielerei Film DEFA „Der Polizeibericht meldet... Die Frau im schwarzen Schleier“ Georg Jacoby Lil Dagover Helene Thimig

Lebenseinstellung

01'00'00
Über Altersweisheiten und Religiosität

Religion