Karl Klasen

geb. 23. April 1909 in Hamburg; gest. 22. April 1991 in Hamburg

Beruf: Jurist
GND-Nummer: 109124375

„Karl Klasen: Ist er mehr als irgendein Notenbankpräsident? Mehr als das! Klasen wird zu einem der Hauptdarsteller auf der internationalen Bühne der Währungspolitik. Im Mai 1977 tritt er aus Altersgründen von seinem Bundesbankpräsidentenamt zurück. Aber zahlreiche andere Aufgaben, Beratertätigkeiten und Kontrollfunktionen bleiben ihm. Inzwischen wird er in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank berufen. Sicherlich ist sein Rat auch weiterhin in Bonn von Fall zu Fall begehrt.“ (aus: 02'23)

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INTERVIEW

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Einstieg Troschke

Werdegang

02'56
Erinnerungen an die Zeit des Ersten Weltkriegs und Fronturlaube des Vaters
04'08
Über die Jugend in einfachen Verhältnissen
05'24
Über den Vater und den Bruder
05'59
Über seine Ambitionen als Jugendlicher
07'42
Gründe für den Beitritt zur SPD 1931: aus Überzeugung (gegen Hitler, für Pazifismus) und Familientradition
09'39
Zu seiner kritischen Wahrnehmung der NS-Bewegung zur Zeit ihres Aufkommens
11'03
Zu beruflichen Schwierigkeiten in der NS-Zeit, zum einen wegen SPD-Parteimitgliedschaft und aus Gewissensgründen
13'35
Zu den Gründen für seinen Erfolg
15'25
Zun seinem Kriegsdienst und zu Glaubensfragen

Hamburg Nationalsozialismus Militärdienst Religion Pazifismus Adolf Hitler Diskriminierung Erster Weltkrieg Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Direktor der Landeszentralbank Hamburg

17'23
Zur Entwicklung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg: schnell Wohlstand für viele Menschen
19'36
Zu seiner Karriere als Direktor der Landeszentralbank in Hamburg, auch dank Bürgermeister Max Brauer; zur Sozialen Marktwirtschaft
24'03
Zu Ludwig Erhard

Bankwesen Hamburg Max Brauer Ludwig Erhard Soziale Marktwirtschaft Nachkriegszeit

Präsident der Deutschen Bundesbank

25'00
Zu Bedeutung und Aufgaben des Präsidenten der Deutschen Bundesbank
27'33
Zu finanzpolitischen Maßnahmen hinsichtlich Inflationsquote und Arbeitslosigkeit; über die deutsche Wirtschaft

Wirtschaftspolitik Wirtschaft Bankwesen Deutsche Bundesbank

Politische und volkswirtschaftliche Positionen

34'59
Zur SPD
38'32
Zur Verstaatlichung von Banken
39'30
Kritik an der zeitgenössischen Finanzpolitik
41'27
Zur Europäischen Gemeinschaft
44'15
Zur Bevorzugung eines Berufs im Bankwesen, wäre er wieder jung

Bankwesen Europäische Integration Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Europäische Gemeinschaft (EG) Wirtschaftspolitik