Kurt Meisel

geb. 18. August 1912 in Wien; gest. 04. April 1994 in Wien

Berufe: Schauspieler, Regisseur
GND-Nummer: 118991698

„Rückblickend auf seine Residenztheater-Zeit mögen sich die Geister scheiden: Weil den einen zu wenig experimentierfreudig, schätzten ihn die anderen als einen Theatermann, der sich zuallererst seinem Staatstheater-Stammpublikum verpflichtet fühlte.“ (aus: 00'16)

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38:23

INTERVIEW

00'00
Einstieg Troschke

Kritik an der Theaterkritik

03'19
Über persönliche Voraussetzungen für einen Theaterdirektor; über die Bedeutung der Medien und die angebliche Theaterkrise; Theaterkritik vs. Kritik von Theaterleuten
06'54
Der Theaterdirektor zwischen Kritik (der Presse) und der Meinung der Theatermacher
08'37
Kritik an Theaterwissenschaften

Theaterwissenschaft Theater Medienkritik Presse

Blick auf seine Karriere

10'13
Rückblick auf die Karriere
11'47
Die Liebe zu Berlin („Berlin ist meine künstlerische Heimat“); Berlin als Theater-Hauptstadt

Berlin Theater

Über das moderne Theater und die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus

14'36
Plädoyer für das Festhalten an traditionellen Gepflogenheiten; über Nacktheit auf der Bühne und Sexualisierung des Theaters
16'59
„Ewigkeitswerte“ und Aktualität von älteren Theaterstücken
19'46
Künstlerische Freiheit und politische Unterdrückung; Schuldfrage
23'55
Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus auf der Bühne; STERN-Affäre; über brutale Darstellungen im Theater

NS-Zensur Theater NS-Propaganda NS-Kulturpolitik Nationalsozialismus STERN

Ein Leben als Schauspieler

28'24
Der Schauspielberuf und künstlerische Entfaltungsmöglichkeiten
30'59
Rückblick auf sein Leben (u.a. Erinnerung an die Bedrohung durch die Rote Armee in Berlin und Freundschaft mit Joachim Gottschalk)
35'48
Über sein Mitwirken in dem Stück „Über allen Gipfeln ist Ruh“
37'56
Dankbarkeit gegenüber dem Münchner Publikum

Berlin Theater „Über allen Gipfeln ist Ruh“ München Rote Armee Schauspielerei Joachim Gottschalk