Paul Watzlawick

geb. 25. Juli 1921 in Villach; gest. 31. März 2007 in Palo Alto (USA)

„Wer heutzutage im Haupt- oder Nebenfach Kommunikationswissenschaften studiert, wird sich früher oder später mit Paul Watzlawick auseinander zu setzen haben. Mit Paul Watzlawick als Autor zahlreicher einschlägiger Publikationen, die in den letzten Jahren mehr und mehr auch in der breiteren Öffentlichkeit Beachtung gefunden haben.“ (aus: 00'00)

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59:22

INTERVIEW

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Einstieg Troschke über Watzlawicks Forschungsschwerpunkte und Biographie

Arbeit als Psychotherapeut

04'52
Die Bedeutung der Anamnese
07'46
Zu seiner psychotherapeutischen Arbeit
15'45
Über Familientherapie

Psychotherapie Psychologie

Elternhaus und Jugend

18'55
Herkunft und Prägungen
23'07
Erinnerungen an die Kindheit in Wien, Klagenfurt und Villach; frühes Interesse für Sprachen
24'28
Zur Annexion Österreichs und Verhaftung 1944
27'47
Die Beziehung zu seinen Eltern
29'15
Lehren aus der Gefangenschaft; zum Trauma, weil er keinen Widerstand gegen das NS-Regime leistete; über Hannah Arendt

„Anschluss“ Österreichs Villach Nationalsozialismus Widerstand Zweiter Weltkrieg Haft Hannah Arendt Österreich Kriegsgefangenschaft Wien Klagenfurt

Werdegang, psychoanalytische Ansätze

35'11
Studium: 1945 in Venedig begonnen, 4 Jahre Philologie (Schwerpunkt Russisch)
36'30
Zu Sprachkenntnissen; über die Sprache zum Weltbild des Sprechenden
39'19
Ausbildung am Jung-Institut in Zürich, Kennenlernen die Psychoanalyse nach Jung
42'01
Zu den Unterschieden zwischen jung'scher und freud'scher Richtung; zur Selbstanalyse; das Problem des Psychoanalytikers mit der Bewältigung eigener Probleme
47'38
Professur in San Salvador (El Salvador), dann in der Palo-Alto-Gruppe; zu Gregory Bateson
50'00
Über die Palo-Alto-Gruppe; zur Psychotherapie

Psychoanalyse Carl Gustav Jung San Salvador Jung-Institut Zürich USA Carl Gustav Jung Gregory Bateson Psychotherapie Zürich Venedig Psychologie Sigmund Freud Palo-Alto-Gruppe

Aktuelle Publikation, Weltsicht und Zeitkritik

51'52
Zu seinem Buch „Die erfundene Wirklichkeit – Wie wissen wir, was wir zu wissen glauben?“; Erörterung der Grundannahme des Konstruktivismus
54'46
Über seine Weltsicht, globale Konflikte und den Ost-West-Konflikt
57'39
Blick in die Zukunft; über Toleranz und Intoleranz
59'12
ENDE

„Die erfundene Wirklichkeit – Wie wissen wir, was wir zu wissen glauben?“ Konstruktivismus Ost-West-Konflikt Psychotherapie