Wolfgang Stresemann

geb. 20. Juli 1904 in Dresden; gest. 06. November 1998 in Berlin

Berufe: Dirigent, Komponist, Autor
GND-Nummer: 118755943

„Der vielbegabte Wolfgang Stresemann fing an als Jurist, war als junger Mann so etwas wie ein Privatsekretär und rechte Hand seines berühmten Vaters Gustav Stresemann, der als deutscher Reichskanzler und vor allem dann aber als Außenminister in der Weimarer Republik hohes staatsmännisches Ansehen erwarb. Gustav Stresemann war ein Vorkämpfer der deutsch-französischen Aussöhnung und erhielt zusammen mit Aristide Briand, dem damaligen Außenminister Frankreichs, den Friedensnobelpreis.“ (aus: 01'51)

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INTERVIEW

Über Politik und das Leben seines Vaters Gustav Stresemann

00'00
Einstieg Troschke
02'46
Über die Beziehung zu seinem Vater Gustav Stresemann; zum Ersten Weltkrieg; war früh politisch interessiert
10'33
Zum absoluten Höhepunkt in der Karriere seines Vaters: Friedensnobelpreis 1926 zusammen mit Aristide Briand
17'28
Zu den Charaktereigenschaften seines Vaters: war körperlich nicht so robust wie es schien; Kampf für die Deutsche Volkspartei; Locarno-Vertrag
33'37
Zu den Motiven für die Politik seines Vaters: Verbindung von Praktischem mit einer großen Vision; zur Bedeutung des Locarno-Vertrages
42'28
EINSPIELER Resumee des ersten Teil des Interviews, Kurzbiografie Wolfgang Stresemann

Außenpolitik Politik Jurisprudenz Aristide Briand Frankreich Gustav Stresemann Deutsche Volkspartei (DVP) Vertrag von Locarno Nobelpreis Erster Weltkrieg Weimarer Republik

Über Ursachen und Entwicklungslinien der NS-Herrschaft in Deutschland

44'52
Einspieler Troschke: Einführung zweiter Teil des Interviews, Kurzbiografie Wolfgang Stresemann
47'13
Ende des Ersten Weltkriegs: zum Misstrauen seines Vaters mit Blick auf die Entwicklung in Osteuropa; über Polen, Russland, deutsche Außenpolitik
54'18
Skizziert Aufstieg Hitlers und den Weg Europas in den Zweiten Weltkrieg
01'08'58
Erklärungsversuche für den Genozid: u. a. Minderwertigkeitskomplexe durch Versailler Vertrag; zur Reichspogromnacht

Gustav Stresemann Erster Weltkrieg Adolf Hitler Versailler Vertrag Politik Russland Polen Antisemitismus Verfolgung Holocaust Europa Nationalsozialismus Zweiter Weltkrieg Außenpolitik Novemberpogrom

Emigration in die USA und Werdegang nach dem Zweiten Weltkrieg

01'15'56
Emigrationsmotive: wegen Meinungsäußerung, wollte eigentlich früher auswandern; zu André François-Poncet
01'18'21
Zu seinem Werdegang: wollte dann nicht Jurist werden, wandte sich der Musik zu, wollte Dirigent werden
01'24'00
Erinnerungen an das Ende des Zweiten Weltkriegs in den USA
01'25'57
Motive für die Remigration nach Deutschland 1956/57, fühlt sich in Berlin wohl
01'30'00
Epilog Troschke: neues Buch von Stresemann über Karajan

Berlin Zweiter Weltkrieg Exil USA Emigration André François-Poncet Jurisprudenz „Ein seltsamer Mann...: Erinnerungen an Herbert von Karajan“ Herbert von Karajan Schriftstellerei Remigration Musik