Gerhard Stoltenberg

geb. 29. September 1928 in Kiel; gest. 23. November 2001 in Bonn

Berufe: Politiker, Minister, Regierungschef
GND-Nummer: 118618601

„Fest steht, dass mit Gerhard Stoltenberg ein Mann die Bühne der deutschen Nachkriegspolitik betreten hat, der, knapp 40 Jahre alt, das politische Leben der Bundesrepublik Deutschland ganz sicherlich noch viele Jahre mitgestalten wird. Das Ministerium für wissenschaftliche Forschung ist für ein Mann für Gerhard Stoltenberg gewiss nicht die einzige, aber auch nicht die schlechteste Plattform.“ (aus: 06'54)

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INTERVIEW

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Einstieg Troschke

Politik Bildungspolitik Wissenschaft Bundesrepublik Deutschland (BRD) Nachkriegszeit Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Über das Amt als Bundesminister für wissenschaftliche Forschung

07'19
Zur Wirksamkeit von Entscheidungen des Bundesministers für Forschung etc: Kompetenzen Bund vs. Länder; Deutsches Atomprogramm „voller Erfolg“, Kernenergie
10'25
Zur Bedeutung als Ressortchef für Forschung auf Bundesebene
13'45
Zu seinen Aufgabenbereichen: Ausbau Hochschulen und Selbstverwaltung, naturwissenschaftlich-technische Programme
15'00
Zu Studentenunruhen und Hochschulreform; zu Problemen im Bildungsbereich, Förderalismus vs. Zentralismus
19'30
Zu Reformen und Generationenfrage
21'36
Zur Kritik an Lehrkräften
24'55
Zur Herausforderung durch steigende Zahl Studierender
26'40
Zur These einer „Bildungskatastrophe“ (Georg Picht): Bildungsexpansion bringt auch Nachteile (Studierende, die Studium über Bedarf absolvieren)

Bildungswesen Studentenbewegung Georg Picht Forschung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Bildungspolitik Kernenergie „Die deutsche Bildungskatastrophe. Analyse und Dokumentation“

Werdegang und Zeitkritik

28'50
Werdegang: im Zweiten Weltkrieg bei der Marine, Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus erst nach 1945
31'46
Charakter des jungen Stoltenbergs: Interessen für Geisteswissenschaften
32'51
Zu seinem Interesse für Geschichtswissenschaften
34'53
Zu seiner Karriere in der CDU: Vorsitzender der Jungen Union, reges Engagement
38'49
Motive für den Beruf des Politikers: 1954 für Landtag in Kiel kandidiert, wollte damals noch Hochschullehrer werden
41'03
Vergleich mit anderen Berufen: harter Wettbewerb in der Politik
44'12
Zum Engagement junger Menschen für eine Partei heute; zum Ost-West-Konflikt
49'46
Zum Beruf des Politikers; zur eigenen Zukunft

Geisteswissenschaften Zweiter Weltkrieg Christlich Demokratische Union (CDU) Ost-West-Konflikt NS-Aufarbeitung Politik Militärdienst Junge Union Nationalsozialismus Kiel