Giacomo Manzù

geb. 22. Dezember 1908 in Bergamo; gest. 17. Januar 1991 in Ardea bei Rom

Beruf: Bildhauer
GND-Nummer: 118577417

„Manzù ist Norditaliener. Er ist in Bergamo aufgewachsen wie einst auch Papst Johannes XXIII. Es bestand eine eigentümliche Freundschaft zwischen dem großen katholischen Kirchenführer und dem freischaffenden Künstler Giacomo Manzù. Wir finden die eindrucksvollsten und aussagestärksten Portraitbüsten des großen Papstes aus der Hand des Bildhauers Manzù.“ (aus: 00'55)

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INTERVIEW

Entstanden: in Ardea bei Rom

00'00
EINSPIELER Manzù auf Italienisch „Über die Freiheit“
00'41
Troschke: Zusammenfassung des Einspielers
00'56
Einstieg Troschke
02'09
Der Wert des Freiheit-Begriffs

Kindheit und Ausbildung

03'50
Über sein Lebenswerk und die Arbeit
04'54
Aufwachsen in ärmlichen Verhältnissen
05'58
Über Ruhe und Einsamkeit
06'27
Erinnerungen an die Kindheit; Eltern lehnten Bildhauer-Beruf ab; prägendes Ereignis: Ausbruch der spanischen Grippe
08'21
Nacktheit und die menschliche Anatomie
09'33
Erinnerungen an Armut und Kriege
10'53
Über die Arbeit des Bildhauers: Vermittlung durch die Form
12'45
Ist kein melancholischer Mensch
13'15
Lehrjahre: erst Schreinerlehre, Ausbildung bei Holzschnitzer, Vergolder und Stuckateur
14'38
Vielseitige handwerkliche Begabung; finanzielle Zwänge
15'16
Die Entstehung von „Tor des Todes“ im Vatikan
16'20
Zur Schaffung und Zerstörung von Werken
17'16
Gedankenwelt existiert seit Langem

Vatikan Bildhauerei Porta della Morte Kunst

Werdegang und sein Verhältnis zu Deutschland

18'13
Über die erste Ehe
19'33
1940 Professor in Mailand und Turin; über den akademischen Wissenschaftsbetrieb; Rücktritt
21'30
Sommerakademie in Salzburg 1954
22'21
Bekanntschaft in Salzburg mit Inge Schabel; über das Leben in „wilder Ehe“ und die Kirche
23'55
Differenzierter Blick auf Deutschland
25'20
Deutschland-Besuche; die Liebe für Italien, Rom und das Mittelmeer
25'40
Zur Roten Armee Fraktion, die deutsche Justiz und die Arbeit der deutschen Behörden und Polizei (z.B. beim Einsatz auf dem Flughafen Mogadischu)
28'05
Über die versuchte Kindesentführung

Salzburg Wissenschaftsbetrieb Kunst Torino (Turin) Milano (Mailand) Wissenschaft „Landshut“-Entführung Rote Armee Fraktion (RAF) Rom Italien Mogadischu Religion Inge Schabel Bildhauerei Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg

Deutung seiner Kunstwerke

32'14
Verhältnis zur Kirche; Bewunderung für Glaubenskraft; über Papst Johannes XXIII
35'18
Manzù als Kommunist und Künstler
37'34
Über das Männliche, Weibliche und Erotische in der Kunst; Inge Schabel als Inspiration; die religiöse Bedeutung von Liebespaaren
44'31
Drei wichtige Personen: Mutter, Inge, Mao
45'14
Thema Darstellung von Liebespaaren
46'46
Zusammenhang zwischen dem Alter und der Kunst

Inge Schabel Mao Zedong Religion Katholizismus Kommunismus Kunst Bildhauerei Papst Johannes XXIII

Tod und Sterben

48'57
Memento Mori: denkt nicht an den Tod („psychische Krisen sind mir lebensfremd“)
52'22
Über die katholische Erziehung und den Weg zum Atheismus
52'39
Moral und Religion
52'43
Auftrag für das „Tor des Todes“
55'33
Über den Tod
57'39
Zum Glaubensbegriff
59'40
EINSPIELER Manzù auf Italienisch
01'00'30
Zusammenfassung des Einspielers auf Deutsch

Atheismus Katholizismus Ethik Religion