Hans Sahl

geb. 20. Mai 1902 in Dresden; gest. 27. April 1993 in Tübingen

„Bald machte er sich als Theater- und Filmkritiker einen Namen, auch als Literaturrezensent. Er war gewiss der Jüngste derer, die in jenen wilden Jahren das Berliner kulturelle Leben als Autor widerspiegelten und das mit unbestreitbaren Talent. Denn was er damals schrieb ist heute ein Stück kultureller Zeitgeschichte. 1933 gelingt ihm die Flucht über Prag, Zürich, Paris nach New York. Sie umspannt insgesamt acht Jahre.“ (aus: 00'14)

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INTERVIEW

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Einstieg Troschke

Filmkritik Paris Zürich Prag Exil Emigration Schriftstellerei Berlin Literaturkritik New York Theaterkritik

Herkunft und Prägungen

04'36
Selbstverständnis als deutscher Jude
06'25
Zu seinem assimilierten Elternhaus
07'45
Über den jüdischen Gottesdienst
10'03
Zur Bedeutung des Familienverbandes
14'24
Über deutsch-jüdische Identität

Judentum Antisemitismus Religion

Über den American Way of Life

19'40
Das Leben als Emigrant in New York: Demokratie als Methode des Zusammenlebens
22'12
Die amerikanische Mentalität
25'34
Zum amerikanischen Lebensgefühl und zur Frage von Schuld und Sühne

New York Demokratie Emigration USA Exil

Lebenseinstellung

33'53
Über Unabhängigkeit und rhetorische Fähigkeiten: „Solange ich schreibe, hat Hitler noch nicht gesiegt.“

Adolf Hitler Nationalsozialismus Literatur Widerstand Schriftstellerei

Über die Gründung und Zukunft des Staates Israel

40'37
Über die Gründung und das Fortbestehen des Staates Israel

Israel

Verhältnis zu seiner Schwester und über die Entwicklung des Menschen

43'26
Über die besondere Beziehung zur Schwester
44'43
Moralismus und Idealismus
46'27
Über die Zukunft der kulturellen und moralischen Entwicklung des Menschen, Atomwaffen und seine Freundschaften zu Leopold Lindtberg und Arthur Koestler

Atomwaffen Leopold Lindtberg Arthur Koestler