René Deltgen

geb. 30. April 1909 in Esch an der Alzette; gest. 29. Januar 1979 in Köln

Berufe: Schauspieler, Sprecher
GND-Nummer: 116068191

„Einer der eigenwilligsten, interessantesten - ja, man kann sagen - wirklich in einigen Glanzrollen faszinierendsten Schauspielerpersönlichkeiten im weitesten Bereich der darstellenden Kunst deutscher Sprache, also Bühne, Film und Fernsehen, ist ein Luxemburger. Sein voller Name: René Henri Deltgen.“ (aus: 00'00)

00:00
59:46

INTERVIEW

00'00
Einstieg Troschke
03'36
Einstiegsfrage zur Lebensphilosophie: „Wer weiß, wozu es gut ist...“

Kindheit und Erster Weltkrieg in Luxemburg

12'30
Kindheit in Luxemburg: Respekt für Eltern; multilinguale Erziehung; Kirche
21'57
Erlebte den Ersten Weltkrieg in Luxemburg

Luxemburg Religion Erster Weltkrieg

Werdegang als Schauspieler in Köln

25'16
Wege zum Schauspielerberuf: Schultheater, Schauspielhaus Köln
31'46
Über Suizidgedanken und die Berufswahl
39'43
Zeit vor 1933: Beobachtung von Straßenkämpfen zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten; Ablehnung von Gewalt zur Durchsetzung politischer Überzeugungen
43'15
Durchbruch als Filmschauspieler: „Kautschuk“, „Zirkus Renz“, „Die drei Codonas“

Eduard von Borsody „Die drei Codonas“ „Zirkus Renz“ Arthur Maria Rabenalt „Kautschuk“ Kommunismus Nationalsozialismus Film Theater Schauspielerei Köln

Ziel Berlin

45'12
Über Frankfurt am Main nach Berlin; über das Leben in Berlin; liebte die Atmosphäre
47'56
Anekdote zu seinem luxemburgischen Pass

Nationalsozialismus Frankfurt am Main Berlin Luxemburg

Casting für den NS-Propagandafilm „Jud Süß“

49'04
Einladung zum Casting zusammen mit Paul Dahlke und Ferdinand Marian nach Babelsberg (Ferdinand Marian „musste“ die Hauptrolle spielen)

Paul Dahlke Ferdinand Marian Veit Harlan Schauspielerei Film „Jud Süß“ Filmstudio Babelsberg Nationalsozialismus NS-Propaganda

Einstellung zum Beruf und zum Leben

54'49
Wichtige Rollen in der Nachkriegszeit: „Nachtwache“, „Weg ohne Umkehr“
55'50
Über die Liebe zum Beruf
56'49
Lebenseinstellung

„Nachtwache“ Harald Braun Schauspielerei „Weg ohne Umkehr“ Nachkriegszeit Victor Vicas Film