Richard von Weizsäcker

geb. 15. April 1920 in Stuttgart; gest. 31. Januar 2015 in Berlin

Berufe: Jurist, Politiker
GND-Nummer: 118766570

„Als Richard Freiherr von Weizsäcker seinen 50. Geburtstag beging, war er bereits ein Mann des öffentlichen Lebens und zwar als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Das war am 15. April 1970 und die Massenmedien vermerkten diesen Tag mit Aufmerksamkeit. Zwei Jahre zuvor bereits machte er Schlagzeilen als CDU und CSU ihm die Bundespräsidentschaftskandidatur nahelegten.“ (aus: 00'41)

00:00
01:00:23

INTERVIEW

00'00
Einstieg Troschke

Christlich Demokratische Union (CDU) Christlich-Soziale Union (CSU) Bundespräsidentschaft Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Deutscher Evangelischer Kirchentag

Schüler in Berlin und Bern

02'31
Zum Lebensmotto; zur Sozialisation: Einfluss des Elternhauses, enger Familienzusammenhalt, viele politische Umbrüche
05'49
Zu politischen Fragen; zur Schulzeit in Berlin; zum Leben im Ausland ab 1933, u. a. in Bern
09'40
Zur Sicht auf innerdeutschen Entwicklung vom Ausland aus
11'04
Zum Abitur in Berlin im Frühjahr 1937
13'10
Zum Studium in Frankreich und England; zum Arbeitsdienst

Schweiz Schweiz Großbritannien (GB) Frankreich Politik Bern Berlin

Militärdienst im Zweiten Weltkrieg

15'54
Soldat im Zweiten Weltkrieg: Regiment in Potsdam, Russlandfeldzug, Schlüsselerlebnis u. a. russischer Angriff nach Feier für eine Ferntrauung; zum militärischen Widerstand rund im das Attentat 20.07.1944 im eigenen Regiment; zu Fritz-Dietlof von der Schulenburg
22'01
Zum Attentat vom 20. Juli 1944; zu Claus Schenk Graf von Stauffenberg
24'36
Kriegsende: von Königsberg nach Kopenhagen, dann im Allgäu
25'41
Zur Konfrontation mit der jüngsten deutschen Vergangenheit in der frühen Nachkriegszeit

Nachkriegsdeutschland Kollektivschuld-Debatte Potsdam Nachkriegszeit Kopenhagen Zweiter Weltkrieg Fritz-Dietlof von der Schulenburg Claus Schenk Graf von Stauffenberg Kaliningrad (Königsberg) 20.07.1944 Russlandfeldzug 1941 Wehrmacht Militärdienst Widerstand

Wilhelmstraßen-Prozess und Werdegang nach 1945

27'42
Zum Wilhelmstraßen-Prozess
31'13
Persönliche Zukunftsvorstellungen 1945: Wunsch nach Studium und praktischen Berufserfahrungen; zum Studium in Göttingen
34'45
Werdegang: über 15 Jahren in der Wirtschaft gearbeitet, Mitarbeit beim Evangelischen Kirchentag
38'41
1968: Bundespräsidentschaftskandidatur für die CDU
39'12
Über die Wandlungsprozesse der etablierten Parteien in der Bundesrepublik; über die CDU
42'52
Über Rolle und Arbeit der Opposition
44'45
Zur Vereinbarkeit von Leben als Spitzenpolitiker und Privatleben
46'42
Über den Weltkirchenrat

Christlich Demokratische Union (CDU) Nachkriegszeit Politik Religion Kirche Ernst von Weizsäcker Bundesrepublik Deutschland (BRD) Weltkirchenrat Bundespräsidentschaft Nürnberg Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Deutscher Evangelischer Kirchentag Wirtschaft Holocaust Nationalsozialismus NS-Aufarbeitung Wilhelmstraßen-Prozess Göttingen

Weltsicht und Lebenseinstellung

47'34
Zum Ost-West-Konflikt und Konvergenztheorie
50'36
Blick in die Zukunft: zu Weltsicht, Zeitkritik, Energiefrage
55'57
Zum Wechselspiel von Auf- und Abstieg von Kulturen; über die künftige Rolle Chinas
58'13
Zu Lebenseinstellung und Atheismus

Carl Friedrich von Weizsäcker Energiepolitik Georg Picht Religion Konvergenztheorie Atheismus China Ost-West-Konflikt